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Gutscheine selbst gestalten: Zeit schenken statt Dinge

Ein Gutschein wirkt schnell lieblos, wenn nur „Gutschein“ draufsteht. Mit einer konkreten Idee und etwas Gestaltung wird er zu einem Geschenk, das tatsächlich eingelöst wird. Gerade Zeit ist für viele Menschen kostbar, und ein Versprechen mit Namen und Inhalt zeigt, dass du dir Gedanken gemacht hast.

Konkret statt allgemein

„Ein gemeinsamer Abend“ ist weniger verbindlich als „Ein Abend mit Kochen zu zweit, ich suche das Rezept aus“. Je klarer die Idee, desto leichter fällt das Einlösen. Gute Beispiele sind ein Spaziergang mit Picknick, ein Kinoabend, Hilfe beim Umzug oder ein freier Samstag, an dem du den Kindern ihren Wunsch erfüllst. Fange mit der Frage an: Was würde der oder die Beschenkte gern öfter machen, kommt aber nie dazu?

Ideen nach Anlass

Die wichtigen Angaben

Notiere, wer schenkt, wer beschenkt wird und was der Gutschein wert ist. Bei Gutscheinen für Zeit und Hilfe hilft ein Hinweis, wie der Termin vereinbart wird, zum Beispiel „Sag mir einfach eine Woche vorher Bescheid“. Ein Datum, bis zu dem der Gutschein eingelöst werden sollte, macht Verbindlichkeit, kann aber auch ganz entfallen. Überlege, ob du Einschränkungen nennst, etwa „nur an Wochenenden“, damit später keine Missverständnisse entstehen.

So gehst du vor

  1. Wähle ein Format: ein großer Gutschein im Format A5 oder mehrere kleine pro Bogen.
  2. Entscheide, was du schenkst, und schreibe es in einem Satz auf.
  3. Trage Namen, Datum und gegebenenfalls Einlösefrist ein.
  4. Drucke auf festes Papier und schneide sauber aus.
  5. Verpacke den Gutschein in einem Umschlag oder binde ihn an ein kleines Präsent.

Gestaltung und Druck

Wähle ein festes Papier, damit der Gutschein nicht knickt. Für einen größeren Auftritt eignet sich ein Format wie A5, für viele kleine Gutscheine zum Ausfüllen ein Bogen mit mehreren Karten. Ein Briefumschlag oder ein Band macht das Überreichen festlich. Lege, wenn du magst, eine kleine Karte dazu, auf der du in zwei Sätzen erklärst, warum du genau diese Idee gewählt hast.

Persönlich bleiben

Handschrift gibt dem Gutschein Charakter. Nutze die Vorlage für Rahmen und Layout und schreibe den eigenen Satz mit der Hand dazu. Wenn du mehrere Gutscheine verschenkst, gib jedem einen eigenen kleinen Titel. Das wirkt weniger wie Serienware.

Typische Fehler

Wenn du weitere Geschenke für das ganze Jahr planen möchtest, hilft dir der Ratgeber zu Budget, Terminen und Wichtelliste. Und damit du Geburtstage nicht verpasst, gibt es den Ratgeber zu Übersicht und Karten.

Ein Beispiel zum Nachmachen

Lena möchte ihrem Vater zum 60. Geburtstag etwas schenken, das nicht im Regal verstaubt. Sie schreibt auf einen Gutschein: „Ein Samstag mit mir: Wir fahren zu deinem Lieblingsangelplatz, ich bringe Kaffee und Kuchen mit.“ Darunter steht ihr Name, das Datum und der Satz „Such dir einen Samstag im Frühjahr aus“. Der Gutschein kostet fast nichts, trifft aber genau das, was der Vater sich wünscht, nämlich gemeinsame Zeit. Lena hat außerdem im Kalender vermerkt, dass sie im März nachfragt, falls kein Termin zustande kommt.

Passend dazu

Geschenkreich bietet Gutscheine „Zeit schenken“, den Gutschein im Format A5, Gutscheine zum Ausfüllen und den Gutschein-Editor für den Browser. Alles als Download zum Selbstausdrucken. Zur Startseite von Geschenkreich.

Allgemeine Informationen.

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